01.03.20

Soli-AG mit Kindern aus Flüchtlingsfamilien im Technik Museum Speyer

Diese Fahrt ging wie im Traum ganz nach oben: Mit Apollo 11 flogen sie zum Mond, heraus aus einer Welt, in der es Orte gibt, die die Flüchtlinge verlassen mussten.

So konnte der Ausflug der Kinder aus Flüchtlingsfamilien ins Technik-Museum Speyer auch zu einem gedanklichen Ausflug werden, zu einem realen Traum: Das Imax-Kino des Technik-Museums zeigte in atemberaubenden Bildern den Flug der US-Astronauten zum Mond. Vorher gab es Kuchen, den die Jugendlichen der Soli-AG des Hebel-Gymnasiums gebacken hatten. Hinterher, nach dem Film über den Mondflug, fühlten sich die Kinder im Museum „gelandet“. Dort konnten sie unter anderem das im Vergleich zu den Flugzeugen ringsherum riesengroß erscheinende russische Space Shuttle Buran im Museum bestaunen. Dank einer Spende des Rotary-Clubs Schwetzingen Kurpfalz e.V. konnte die Soli-AG des Hebel-Gymnasiums unter der Leitung von Henning Hupe einen Reisebus chartern und den Kindern einen besonderen Nachmittag bieten. 25 Kinder im Alter von zwei bis 13 Jahren (die jüngsten in Begleitung ihrer Mütter) sind zusammen mit dreizehn Schüler*innen der Soli-AG im Alter
zwischen 15 und 17 Jahren durch das beeindruckende Museum gezogen. Es waren Kinder aus Flüchtlingsfamilien aus dem Internationalen Frauencafé der Flüchtlingshilfe in Ketsch unter der Leitung von Anne Ashour-Leidinger, der Integrationsbeauftragten der Gemeinde Ketsch. Die Familien kommen aus Syrien, Irak, Afghanistan und Türkei. Die Jugendlichen der Soli-AG freuten sich, dass sie mit dem Ausflug den Kindern eine so sichtbare Freude bereiten konnten.

Henning Hupe / Birgit Schillinger

Die Soli-AG des Hebel-Gymnasiums hatten Kinder aus Flüchtlingsfamilien zu einem Ausflug in Speyerer Technik-Museum eingeladen.
Die Soli-AG des Hebel-Gymnasiums hatten Kinder aus Flüchtlingsfamilien zu einem Ausflug in Speyerer Technik-Museum eingeladen.