04.07.18

„Sinnvoll und spaßig“ - Erfolgreiche Mentorenarbeit am Hebel-Gymnasium

„Die Schülermentoren machen hier sehr viel, richtig gute Arbeit, ich bin begeistert!“ Colette Hornig, die als Mitarbeiterin der Evangelischen Schülerarbeit in Baden zuständig ist für die theoretische Qualifikation der Schülermentor*innen am Hebel-Gymnasium ist sehr zufrieden mit den Präsentationen, welche die 23 Schüler*innen als Abschluss ihrer einjährigen Ausbildung zeigen. 

Die jungen Mentor*innen strahlen viel Selbstbewusstsein aus, das bei ihrem Praxiseinsatz an der Schule deutlich gewachsen ist.
Das Spektrum ihres Engagements reichte auch in diesem Schuljahr sehr weit: 
Als Vertrauensschüler der gymnasialen „Neulinge“ veranstalteten sie Kennenlernangebote wie ein gemeinsames Frühstück, Spielenachmittage, Filmabende sowie Weihnachtsfeiern mit Plätzchen backen, Wichteln und Basteln. Auch gruselige Halloweenfeiern und gemeinsames Fußball-Viewing bei der WM waren im Angebot. In Klassenlehrerstunden und auf dem Pausenhof standen die Schülermentor*innen für ihre Klassen als Bezugsperson zur Verfügung.
Nicht mehr wegzudenken aus dem Schulalltag ist die bunte Pausenkiste, die dank der Unterstützung des Freundeskreises neu aufgefüllt werden konnte und viele Spielgeräte bereithält.
Wichtig waren auch gemeinsame Aktivitäten im Schulalltag, bei denen die Schülermentor*innen tatkräftig mit anpackten. So organisierten sie wieder eine Kleinkinderbetreuung am „Tag der offenen Tür“, halfen der SMV beim Unterstufenfasching und packten bei der Pressekonferenz und der musikalischen Lesung der Literatur-AG tatkräftig mit an, sodass alles reibungslos funktionierte. Ein Highlight war sicher die Talentshow, die nun schon zum dritten Mal als Kooperationsprojekt von SMV und Schülermentor*innen durchgeführt wurde und allen sichtlich viel Spaß brachte.
„Wir haben viel gegeben, aber auch viel bekommen“, so fassen Lara und Emilia  ihre Erfahrungen zusammen.Ihre persönliche Entwicklung sei gefördert worden. Sie hätten nicht nur gelernt, Verantwortung zu übernehmen, zielgerichtet und effektiv Projekte zu organisieren, sondern könnten nun auch besser mit Konfliktsituationen im Alltag umgehen. Besonders das Leitungstraining habe sie selbstsicherer gemacht, betonen Leonie, Hannah und Rebecca.  „Es war zeitaufwändig, aber immer lohnend“, „Kurz gesagt, es war sinnvoll und spaßig“, so ziehen Marius und Johannes ihr Fazit.
Die Schülermentoren sehen sich als das „soziale Herz“ der Schule, die mit ihrem Einsatz etwas beitragen wollen zu einem guten Miteinander in der Schulgemeinschaft. Bei ihrem Praxiseinsatz an der Schule werden die Schülermentor*innen von einer Lehrkraft betreut, derzeit von Hanna Schwichtenberg.
Anmeldungen für das neue Schuljahr können bei ihr im Lehrerzimmer abgegeben werden.

(Hanna Schwichtenberg)