01.11.16

Sehen und gesehen werden – Wie wichtig Licht am Fahrrad ist

„Was, da war noch ein Fahrrad?“ In der Nachbesprechung wurde manchem Schüler erst klar, dass im Dunkeltunnel zwei Radfahrer zu sehen – oder eben nicht zu sehen – waren. Denn im Dunkeltunnel, den der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) aufgebaut hatte, waren zwei Fahrradfahrer aufgebaut: der eine Radler trägt helle Kleidung, hat Licht am Rad und Reflektoren am Schulranzen, der andere ist mit dunkler Kleidung und ohne Licht unterwegs. 

Sven Becker und Bastian Sauer vom Heidelberger ADFC kamen mit einem übergroßen Lastenfahrrad (darin Dunkeltunnel und Zubehör) ans Hebel-Gymnasium und führten den 5. und 6. Klassen am Dunkeltunnel anschaulich vor, wie unsichtbar kaum beleuchtete Radfahrer sind. „Wer sich so wie der zweite auf die Straßen begibt, ist schnell mal von einem Auto erfasst“, erklärt Becker. „Sehen und gehen werden“ heißt das Motto der Aufklärungstour, mit der der ADFC alle zwei Jahre das Hebel-Gymnasium besucht. Parallel zur Besprechung des Dunkeltunnels werden die Fahrräder der Kinder auf Beleuchtung geprüft. Bei diesem kostenlosen Check helfen nicht nur engagierte Eltern, sondern auch die beiden neu ausgebildeten Fahrradmentoren Marius Lauff und Melanie Kollinger aus Klasse 8 mit. 

(Birgit Schillinger)

Spannender Blick in den Dunkeltunnel: Sven Becker vom ADFC bespricht anschließend was die Schüler gesehen haben
Spannender Blick in den Dunkeltunnel: Sven Becker vom ADFC bespricht anschließend was die Schüler gesehen haben