27.10.19

Pfarrer aus Uganda am Hebel-Gymnasium zu Besuch

In die Schule gehen zu können - das ist in Uganda nicht selbstverständlich. Im Rahmen seiner christlichen Arbeit hat Pastor Frank Tibagendeka eine Grundschule sowie eine einem Gymnasium vergleichbare weiterführende Schule gegründet, damit möglichst viele arme und bedürftige Kinder in Uganda die Schule besuchen und abschließen können.

Durch die erworbene Bildung werden junge Menschen befähigt, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und einen Beruf zu ergreifen. Mithilfe ihres eigenen Einkommens können die Menschen dann für sich und ihre Familie sorgen. 
Pfarrerin und Religionslehrerin Silke Schnepf lud den gerade in Deutschland weilenden Tibagendeka nun ein, ihren evangelischen Religionsunterricht zu besuchen. In Uganda leitet der Pastor gemeinsam mit seiner Frau Susan die Conquerors Ministries Gemeinde. Er informierte mit einem kurzen, einführenden Film über die Situation der Menschen in dem ostafrikanischen Binnenstaat. Im Anschluss daran konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen stellen: über den christlichen Glauben in seiner Gemeinde, über die Bedingungen des Lernens und Lebens in seinen zwei Schulen, über sein eigenes Aufwachsen, über das landschaftlich reizvolle Land Uganda mit seinen Nationalparks. Pastor Tibagendeka erzählte anschaulich und liebenswürdig „aus dem wirklichen Leben“ eines in Uganda aufgewachsenen Pastors. Der Wert der Bildung, die in Deutschland für jeden jungen Menschen zur Verfügung gestellt wird, gewinnt aus diesem Blickwinkel immens, weil kostenlose Bildung nicht zugänglich ist. 

 

Birgit Schillinger

Pastor Frank Tibagendeka aus Uganda übergibt ein Gastgeschenk an Schulleiter Stefan Ade, daneben Pfarrerin Silke Schnepf.
Pastor Frank Tibagendeka aus Uganda übergibt ein Gastgeschenk an Schulleiter Stefan Ade, daneben Pfarrerin Silke Schnepf.