06.09.17

Heinzelmännchen sorgen für einen guten Ton

Es gibt Heinzelmännchen am Hebel-Gymnasium. Vor allem in der Aula und im Musiktrakt sind sie zugange. Wenn die neuen Hebelianer eingeschult werden, dann sorgen die stillen Helfer dafür, dass bei dieser Empfangsfeier die Akustik stimmt und Musik sowie Begrüßung gut hörbar sind.

Bei vielen Veranstaltungen bedeutet das, schon am Vortag die Technik aufzubauen: Lautsprecher und Mikrophone müssen an der richtigen Stelle stehen, unzählige Kabel auf und unter den Bühnenteilen verlegt, richtig zusammengesteckt und verklebt werden. „Da macht man sich ganz schön dreckig dabei“, erklärt Iven Frehsen.

Bis zu seinem Abitur 2014 war Jan Kappenstein das „Ober-Heinzelmännchen“, rechtzeitig hatte er seinen Nachfolger Leonard Falk eingearbeitet. Jetzt hat Leonard sein Abi in der Tasche, und schon sind wieder jüngere Schüler in seine Funktion nachgerückt. Der 14jährige Benny Zweig hat bei Musikveranstaltungen sogar eine Doppelrolle. Bevor und nachdem er bei einem Konzert als Schlagzeuger auf der Bühne mit starken Soli beeindruckt, hilft er beim Auf- und Abbau der Anlage. Sein Fachwissen hat er sich auch an anderer Stelle angeeignet: Er hat schon in der Theatertechnik beim Rokokotheater mitgeholfen.

„Wir sind Technikfreaks“, gesteht Iven Frehsen, der nun in die Oberstufe kommt. Damit er mit seinen Freunden das analoge Mischpult mit den 18 Kanälen im Griff hat, schreiben sie sich einen Spickzettel, auf dem sichtbar ist, welches der 18 Mikrophone zu welchem Eingang gehört. Schon Jan Kappenstein hatte es erreicht, dass neue Boxen und Mikrophone angeschafft wurden, und die Technik-Fans sind glücklich: „Damit hat das Hebel eine sehr gute Ausstattung.“

(Birgit Schillinger)

Sie sorgen für den guten Klang: Leonard Falk, Iven Frehsen, Benny Zweig und Jan Kappenstein kennen sich am Mischpult bestens aus.
Sie sorgen für den guten Klang: Leonard Falk, Iven Frehsen, Benny Zweig und Jan Kappenstein kennen sich am Mischpult bestens aus.