25.12.18

Die Frage nach dem Mittelpunkt des Lebens: Ein nachdenklicher Weihnachtsgottesdienst mit einer frohen Botschaft

„Und was steht in dem Mittelpunkt deines Lebens?“, fragt Bernhard Woodley beim Weihnachtgottesdienst. Der evangelische Religionslehrer des Hebel-Gymnasium erklärt in seiner Ansprache, warum das Thema des diesjährigen Gottesdienstes der „Mittelpunkt“ ist.

„Was wünscht du dir im Mittelpunkt? Ist da vielleicht etwas, das du gar nicht in den Mittelpunkt stellen möchtest?“, überlegt er und gibt zu bedenken, dass die „besinnliche Adventszeit“ oft gar nicht besinnlich, sondern hektisch und stressig ist: Da beschäftigen uns Klassenarbeiten in der Schule, Einkäufe von Geschenken, Vorbereitungen für das Fest und ähnliches. Jeder ist im Stress. „Doch eigentlich sollte das Kind in der Krippe im Mittelpunkt stehen“, erklärt Woodley, der zusammen mit Religionslehrerin Silke Schnepf erstmals die Leitung des ökumenischen Weihnachtsgottesdienstes übernommen hatte. Ethiklehrerin Hanna Schwichtenberg eröffnete den Gottesdienst in der evangelischen Stadtkirche mit einige Gedanken: „Warum wir Weihnachten brauchen“. Denn alle Beteiligten sind auf ihre jeweilige Art Vorbilder: die Hirten, die Sterne, die Engel sowie Maria, Josef und das Kind. Ergänzt wurde der Gottesdienst durch ein szenisches Spiel der Religionsklasse der Oberstufe. Auch hier hatten die Schüler die übliche Hektik der Adventszeit zum Thema ihrer Momentaufnahmen gemacht. Aber am Ende reift die Erkenntnis, dass sich die Menschen auf die wichtigen Dinge besinnen sollten. Einen musikalischen Rahmen bot die Gesangsklasse 6c unter der Leitung von des Musiklehrers Alexander Sperl. An der Orgel war Musiklehrer Wolfram Sauer ganz in seinem Element. Auch eine Schüler-Lehrer-Band hatte ihren Auftritt mit einem Song, in dem es um den Mittelpunkt des Lebens ging.

(Birgit Schillinger)

Die Band mit Kjara Krunic, Julian Thüning, Bernhard Woodley, Benjamin Wüst und Benjamin Zweig lieferte einen musikalischen Beitrag zum Thema „Mittelpunkt“.
Die Band mit Kjara Krunic, Julian Thüning, Bernhard Woodley, Benjamin Wüst und Benjamin Zweig lieferte einen musikalischen Beitrag zum Thema „Mittelpunkt“.