02.08.17

„Big-Band al dente“ – Jazz- und Rockmusik mit Biss

„Seid froh, dass ihr in so einer Band spielt“, lobte Profi-Musiker Felix Hirn die jungen Mitglieder der Big-Band. Der Posaunist ergänzt als ehemaliger Schulkamerad von Hebel-Lehrer Alexander Sperl bei Auftritten immer gerne die Band. Ihr gemeinsamer Musiklehrer ist sogar als Zuschauer gekommen. Bei dem Sommerkonzert wirkten nicht nur 17 Schüler des Hebel-Gymnasiums mit, sondern auch einige externe Musiker: ehemalige Hebel-Schüler, Väter der musizierenden Jugendlichen und Profi-Musiker.

Das Konzert „Another Night with the Hebel-Big-Band“ mit dem Untertitel „Big-Band al dente“ präsentierte knackige Musik mit Biss. Der musikalische Leiter Alexander Sperl hatte wieder ein abwechslungsreiches Programm mit Jazz, Rock, Blues und Pop zusammengestellt. Schwerpunkte waren Stücke von Herbie Hancock und Bruno Mars.

Eine besondere Überraschung des Abends waren zwei Stücke aus dem Kultfilm „Blues Brothers“: „Sweet Home Chicago“ und „Everybody needs somebody to love“ – letzteres Lied wurde vom Rolling Stone Magazin in die Liste der 500 „Greatest Songs“ aller Zeiten aufgenommen.

Die Solisten verdienten sich zurecht jeweils einen Sonderapplaus, denn sie waren die Würze in der „Al Dente“-Zubereitung: Sie zeigten ein hohes Niveau, teilweise rasantes Tempo und spürbare Freude am Improvisieren ohne Notenvorgabe. Die Begeisterung, die Gastmusiker Hirn formulierte: „Es ist echt super, mit euch zu spielen“, war auch im gut aufgelegten Publikum zu spüren, das sich am Ende über eine besondere Zugabe freuen durfte.

(Birgit Schillinger)

Bei der Zugabe verließen Musiker und Dirigent Alexander Sperl (rechts) das Podium und „spazierten“ durch den Saal.
Bei der Zugabe verließen Musiker und Dirigent Alexander Sperl (rechts) das Podium und „spazierten“ durch den Saal.