
Neuer Schulleiter am Hebel |
Die Rhein-Neckar-Zeitung am 29.7.2011:
Stefan Ade übernimmt das Ruder am Hebel
Der neue Schulleiter des Hebel-Gymnasiums kommt vom Regierungspräsidium Karlsruhe
Das Kollegium des Hebel-Gymnasiums war gespannt. Nach dem Abschied Dr. Adalbert Nessels als Schulleiter entstand für einige Tage so etwas wie eine Leerstelle. Wurde doch nicht wie sonst üblich im Rahmen der Abschiedsfeier zugleich der Nachfolger vorgestellt. Nur der Name Stefan Ade, und dass er vom Regierungspräsidium Karlsruhe komme, war bekannt. Um so interessierter versammelte man sich in der Mensa, um diese Leerstelle zumindest in Teilen endlich füllen zu können.
Zunächst dankte Hanne Buchheister vom Regierungspräsidium dem Kollegium für die hervorragende Arbeit. "Das Hebel-Gymnasium ist im wahrsten Sinne des Wortes eine gesunde Schule." Angesichts dieses "attraktiven Lebens- und Lernraums" habe sie Verständnis dafür, dass ihr Kollege Ade die Behörde verlasse und hier ein neues Kapitel in seinem beruflichen Leben aufschlage.
Als große Chance, die er sich sehr bewusst ausgesucht habe, bezeichnete denn auch Ade den Schritt zum Hebel-Gymnasium. "Für mich geht ein lang gehegter Traum in Erfüllung."
Ihren Anfang nahm die Schulkarriere des 1966 in Offenburg geborenen Ade in Freiburg. Englisch und Geografie mit einem angehängten Magister in Betriebswirtschaftlehre als Studienkombination deuteten schon recht früh darauf hin, dass der Mann auch die Verwaltungsseite des Bildungssystems attraktiv findet. Nach seinem Referendariat in Heilbronn und einer ersten Anstellung in Neckarsulm fand er sich recht schnell als Referent für Personalwesen am Oberschulamt in Stuttgart wieder. Von hier ging es dann weiter zum Regierungspräsidium Karlsruhe. Wobei schin hier der Entschluss zu reifen begann, sozusagen wieder die Seiten zu wechslen und einen Schulleiterposten anzustreben. Und dass es nun das "Hebel" wurde, scheint für ihn ein Glücksfall zu sein. Denn genau wie Buchheister ist für ihn das Hebel-Gymnasium hervorragend aufgestellt. Nun beginne für ihn eine Zeit des Lernens und Zuhörens, er ließ aber gleichzeitig keine Zweifel daran, dass er eigene Gestaltungsvorstellungen habe. Oberstes Ziel, so Ade müsse sein, die Schüler fit für die Zukunft zu machen. Fachwissen, Schlüsselqualifikationen, Ich-Stärke und auch Werte seien entscheidend für die berufliche Zukunft junger Menschen und die Schule müsse alles tun, um die Vermittlung dieser Faktoren zu gewährleisten.
Dafür sei es aber auch wichtig, auf die personellen Ressourcen Rücksicht zu nehmen."Das Lehrumfeld muss auch für Lehrer stimmen und dafür werde ich sorgen." Am 9. September beginnt nach 13 Jahren Adalbert Nessel nun die Zeit unter der Führung von Stefan Ade.
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Neckar-Zeitung
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